aid Pyramide

… bietet den acht Lebensmittelgruppen in sechs Ebenen Platz.







Die Basis bilden die Getränke.
Es folgen an zweiter und dritter Stelle die pflanzlichen Lebensmittel, also Gemüse und Obst sowie Getreide(-produkte), die häufig und reichlich verzehrt werden sollen.
Tierische Lebensmittel – Milch, Milchprodukte sowie Fisch, Fleisch, Wurstwaren und Eier – sind an vierter Stelle platziert. Sie sollten maßvoll genossen werden.
Öle und Fette in Ebene fünf – bedeutet sparsamen Umgang mit diesen Produkten.
In der Pyramidenspitze finden sich Süßigkeiten, Snacks (Gebäck, salzige und fette Knabbereien wie Chips, Pommes frites) und Alkohol. Sie sollten möglichst selten und in kleinen Mengen verzehrt werden.
Durch die Begriffe „reichlich“, „mäßig“ und „sparsam“, anschaulich durch die Ampelfarben grün, gelb und rot dargestellt, gibt die aid-Pyramide eine erste Orientierung über Essensmengen:

reichlich reichlich
mäßig mäßg
sparsam sparsam

Doch wie viel oder wie wenig ist denn „reichlich“, „mäßig“, „sparsam“?

Die aid-Ernährungspyramide zeigt einen einfachen Weg: Alle Lebensmittelgruppen sind in Bausteine zerlegt. Jeder Baustein steht für eine Portion dieser Lebensmittelgruppe. Und jeder Ebene der Pyramide ist eine Portionszahl zugeordnet, die von der Basis zur Pyramidenspitze mit dem leicht zu merkenden 6-5-4-3-2-1-Countdown abgezählt werden. Los geht es auf der unteren Getränkeebene mit 6 Portionen und endet mit 1 Portion Extras in der Pyramidenspitze.
Insgesamt ergeben sich also täglich 22 Lebensmittelportionen: 6+5+4+3(+1)+2+1. Hieraus kann sich jeder seinen täglichen Speiseplan zusammenstellen.
Täglich nach dem 6-5-4-3-2-1-Prinzip auswählen

1Portion 1 Portion Extras (Süßes, fette Snacks und Alkohol)
2Portionen 2 Portionen Fette und Öle
3Portionen 3 Portionen Milch und Milchprodukte + 1 Portion Fleisch, Wurst, Fisch oder Ei
4Portionen 4 Portionen Brot, Getreide und Beilagen
5Portionen 5 Portionen Gemüse, Salat und Obst
6Portionen 6 Portionen Getränke

Wie verteilt man die 22 Portionsbausteine über den Tag? Mit fest geplanten Mahlzeiten fällt es leichter, die richtigen Lebensmittel und angemessene Portionsgrößen auszuwählen.
Sechs „Tellerregeln“ zeigen, wie die Portionsbausteine zu sinnvollen Mahlzeiten kombiniert werden sollten.

Und die App „Was ich esse“ kann dabei helfen, alles, was am Tag gegessen und getrunken wurde, automatisch in die aid-Ernährungspyramide als Tagesprotokoll einzusortieren.