Entspannungs- & Stressmanagement

Gesundheitsberichten zufolge verursachen „seelische Wehwehchen“ seit dem Jahr 2010 die meisten Fehltage unter allen Diagnosen – noch vor dem vormaligen Langzeit-Rekordhalter Rückenschmerzen. Eine Epidemie scheint sich auszubreiten.

Den Begriff Stress hat der österreichisch-kanadische Forscher Hans Selye geprägt. Nach seiner Definition bedeutet Stress grundsätzlich
 „der Versuch des Körpers, sich auf die verschiedensten Arten von Belastung einzustellen: auf Kälte, Hitze, soziale Spannungen, das ganze Spektrum von möglichen Belastungen, die Körper und Seele treffen können“.

Ein positiver Stress  ist nichts schlechtes, sondern etwas notwendiges.


Er beansprucht zwar den Organismus.  Jedoch der  positive Stress erhöht gleichzeitig die Aufmerksamkeit und fördert die maximale Leistungsfähigkeit des Körpers,  ohne ihm zu schaden. Der positiv wirkende Stress tritt sogar auf, wenn eine längere und schwere Krisensituation oder Krankheit positiv bewältigt wird.

Dieser Vorgang genannt STRESS ist biologisch mit der Ausschüttung bestimmter Hormone verbunden.

Studien sprechen  von den krankmachenden Effekten so genannter STRESSHORMONE. So kommt es bei Stress zu einer erhöhten Konzentration von Adrenalin, Noradrenalin oder  Cortisol im Blut. Und wird beispielsweise wegen einer anhaltenden Anspannung dauerhaft ein hoher Cortisol-Spiegel aufrechterhalten, entsteht der „negative“/schlechte Stress. Er gilt als möglicher (Mit)Verursacher verschiedener Krankheiten: unnatürliche Muskelanspannung, die zur chronischen Rückenschmerzen führen kann, Magengeschwüre, Übergewicht. Studien deuten auch darauf hin, dass psychosozialer Stress ein Risikofaktor für Herzkrankheiten und das AUSBRANNTSEIN (Burnout), die ausgesprochene emotionale  Erschöpfung sei.

Die Entspannungs- und Stressmanagement- Methoden wie
– Autogenes Training
– Yoga
– Taijiquan
– Qigong
beschäftigen sich mit der Vermittlung eines sinnvollen Umgangs mit dem negativen (schlechten) Stress und verschiedenen Methoden zur Stresssteuerung oder gar Stressbewältigung.